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Der Echtheitstest für Neuoffenbarungen 175

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Der Echtheitstest für Neuoffenbarungen
« am: März 08, 2018, 07:43:50 Nachmittag »
Der Echtheitstest für Neuoffenbarungen

„An den Früchten werdet ihr erkennen“

Heute gibt es eine Fülle von sogenannten Gottes-Offenbarungen und viele Wortempfänger beanspruchen für sich, im Besitz der Wahrheit zu sein und dass Gott, der Herr Selbst ihm oder ihr die Worte eingegeben habe. Dies führt zu Verwirrungen, Verirrungen und Spaltungen.

Was können wir also tun, um die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden und herauszufinden, ob es sich um echte oder falsche Prophetien handelt?

Der Maßstab ist immer nur die Liebe!

Bei einer Offenbarung aus der Geisterwelt sind es - wie auch auf der Erde - immer die Früchte, die uns zeigen, ob ein Same von Oben oder von Unten her ist, ob er also gesunde oder giftige Früchte zeitigt. Es ist nicht die Menge der Worte, die geschmückte Ausdrucksweise, eine Rechtschreibung und auch nicht der äußere Schein von Wort und Wortempfänger ein Indiz fürs Göttliche.

Entscheidend ist, was eine Lehre, wenn nach ihr gelebt und gehandelt wird, mit einem Menschen macht: Wird er mit der Zeit wärmer, liebevoller und schweigsamer oder wird er kühler, härter und urteilender?! Das sollte man ganz genau beobachten und abwägen.

Immer von Oben her ist eine Schrift, wenn durch diese die Liebe zum Schöpfer und Seinen Geschöpfen zunimmt. Das wird erkennbar an mehr Demut, Güte, Barmherzigkeit, Geduld und Stille, die ein Mensch gegenüber seinen Mitmenschen aufbringt.

Von Unten her ist eine Schrift - selbst, wenn viel Wahres darinnen enthalten ist - wenn durch diese im Laufe der Zeit ein Richtgeist und damit ein schleichender Hochmut durch Besserwisserei aufkeimt. Die Liebe weicht langsam dem Verstand und dieser übernimmt das Regiment, man wetzt die Zunge und spitzt den Bleistift. Auch wächst nicht die Liebe zum Schöpfer, sondern eher die Furcht, die Angst vorm Richtergott und die Angst vorm eigenen Versagen und den vermeinten Konsequenzen.

Es ist deshalb so schwierig zu erkennen, weil der Verstand unser Denken lenkt. Er gehört der Materie an und damit der gefallenen Schöpfung. Er kann nur räumlich und zeitlich begrenzt, also endlich denken. Es ist ihm die Einsicht ins Unendliche, Ewige, Geistige nicht möglich, ihm bleibt nur die Logik aus seiner Scheinwirklichkeit der äußeren Natur. Wenn wir dieser folgen und viel reden und schreiben, werden wir hochmütig. Reden und schreiben wir wenig, handeln aber dafür mehr in der Liebe, werden wir demütig und wahrhaft weise mit der Zeit.

Es ist der Herr Selbst, der da bei unreinen Kundgaben Zweifel in unser Herz sät, so dass wir zur Prüfung der Worte angehalten werden. Dies bedeutet aber immer einen Kampf, denn der Himmel und die Hölle ringen um unser Herz.

Also ist nur die Liebe der Maßstab für die Reife eines Herzens und Gott ist nur in einem in selbstloser Liebe dienenden Menschen zu finden, der mit den Füßen und Händen betet, indem er mit den Füßen zu den Bedürftigen geht und mit seinen Händen in Liebe auch die niedersten Arbeiten zum Wohle der Menschen verrichtet, so wie der Herr es uns einst mit der Fußwaschung gezeigt hat, dass wir tätig sein sollen in der dienenden, alles verzeihenden Liebe.